
Aufstellungstage:
Freie Systemische Aufstellungen nach Olaf Jacobsen
Wenn Ihnen in Ihrem Leben etwas aufgefallen ist, das ständig und womöglich auf unterschiedliche Arten "schief" läuft, es einen Lebensbereich gibt, den Sie als nicht befriedigend bewerten, Sie eine immer wiederkehrende Art von schlechten Erfahrungen machen, die Sie sich nicht erklären können oder auch, wenn Sie physische Symptome spüren, die schwer greifbar sind, weil sie mehrere Ursachen zu haben scheinen, können dies Hinweise darauf sein, dass eine Aufstellung Ihnen helfen kann.
Mit der Aufstellungsarbeit, die ursprünglich und in der klassischen Form von Bert Hellinger begründet wurde, können bei sehr komplexen Themen, deren Ursache nicht nur beim Klienten selbst, sondern in "dessen System" liegt, sehr große Erfolge erzielt werden.
Mithilfe von Aufstellungen kann im Unterschied zu den meisten anderen therapeutischen Einzelmethoden, die regelmäßig nur beim Klienten ansetzen können, auch das "System" des Klienten bearbeitet und positiv verändert werden.
Durch die zahlreichen Berichte von Aufstellungen, wobei durch eine einzige Aufstellung viel mehr bewirkt wird als durch vorherige womöglich jahrelange Versuche mit anderen Therapieansätzen, ist die Aufstellungsarbeit mittlerweile sehr bekannt und beliebt geworden.
Wie funktioniert es und was passiert da?
Bei einer Aufstellung wird ein Thema/Anliegen/ Problem im Raum aufgestellt, indem Stellvertreter einzelne, zum Thema gehörige Rollen einnehmen und mitteilen, was sie aus der Rolle heraus wahrnehmen.
Die Informationen für die Wahrnehmungen erhalten die Stellvertreter aus dem System, dem „Feld“ des Auftraggebers.
Wie genau und warum das so funktioniert, ist noch nicht letztendlich erforscht, es gibt also keine wissenschaftlichen Beweise für die Funktionsweise, nur für die Effekte, die regelmäßg erstaunlich sind.
Es können dann über die Informationen, die die Stellvertreter zugänglich machen, Dynamiken im System des Aufstellers erkannt und positiv verändert werden - zunächst im Rahmen der Aufstellung.
Was dann passiert, wird als das besondere Phänomen der Aufstellungen bezeichnet: diese Veränderungen, die "im Feld" vorgenommen werden, wirken sich auch in der Realität ebenfalls aus und es zeigen sich dort in fast allen Fällen auch diese oder ähnliche, positive Veränderungen.
Auch schon die Arbeit des Aufstellenden, das Sehen und wahrnehmen des sog. „Lösungsbildes“ leitet einen tiefgreifenden seelischen Heilungsprozess ein, der noch lange Zeit nach der Aufstellung nachwirkt.
Die Freien Systemischen Aufstellungen unterscheiden sich von den „klassischen“ Aufstellungen nach Bert Hellinger in erster Linie dadurch, dass sie weniger direktiv und nicht autoritär geleitet werden, dass jeder für seine Aufstellung selbst verantwortlich ist und nur diejenigen Schritte geht, die seine Seele im Augenblick bereit ist, zu gehen. Jeder kann also selbst entscheiden, was er aufstellen möchte, ob er offen oder verdeckt aufstellen möchte, in welchem Rahmen er Vorschläge aus der Gruppe hören will, er/sie kann jederzeit Stellvertreter/innen austauschen und auch seine Aufstellung selbst leiten, wenn er möchte, kann sich aber auch eine Leitung durch mich wünschen. Stellvertreter/innen können auch entscheiden, dass sie lieber aus der Rolle raus möchten und jeder kann darauf achten, dass keinerlei persönliche Grenzen im Rahmen der Aufsstellung überschritten werden.
So entsteht bei den Freien Systemischen Aufstellungen eine leichtere und gleichzeitig mindestens ebenso effektive Arbeitsatmosphäre im Vergleich zu den "klassischen" Systemischen Aufstellungen nach Hellinger, die Sie an meinen Aufstellungstagen erleben und von der Sie als Aufsteller und als Stellvertreter profitieren werden.
Der Ablauf:
Wir machen pro Tag mindestens 8 Aufstellungen.
Die Seminarzeiten sind: 09.00 - 19.00 Uhr, Mittagspause ca. 13.00 - 14.00 Uhr.
Unter denjenigen, die aufstellen möchten, wird gelost, wer aufstellt, falls es mehr als 8 sein sollten.
Es besteht kein Anspruch auf eine eigene Aufstellung.
Bitte melden Sie sich nur an, wenn Sie den ganzen Tag teilnehmen können und generell bereit sind, Rollen als Stellvertreter/in zu übernehmen.
Die Teilnahme kostet pro Person 100 € (plus MwSt.).
Zur Seite des Begründers der Methode, Olaf Jacobsen, gelangen Sie hier.